Angenehm anders als Andere  
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    PostHeaderIcon Gedanken - zur Aufgabe von Klaus Köhler

    Armes Deutschland,

    wenn einer der Besten aufgibt, weil er das halt– und respektlose Geblubbere  - es Kritik zu nennen, wäre zuviel der Ehre - unserer Politiker und auch eines großen Teiles der Journalisten nicht mehr ertragen kann.

    Ich hab ja lange nichts mehr geschrieben, weil es für intelligente Menschen fast unerträglich ist, was im Lande gerade geschieht. Dies hier allerdings setzt dem Ganzen die Krone auf.

    Jetzt hat die Kopf-, Sinn- und Richtungslosigkeit der deutschen Politik ein unübersehbares Zeichen gesetzt bekommen, das die Geschichte nicht so schnell vergessen wird. Und dieses Zeichen hat Horst Köhler zu Recht gesetzt. ...

     

    http://www.spiegel.de/video/video-1068079.html

    Köhler hat gesagt, die Kritik an seinen Äußerungen hätte den Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten verletzt, nicht ihn. Seinen Rücktritt hat er also erklärt, weil ein Amt ohne Respekt keinen Sinn macht. Diese (philosophische) Denkweise scheint jedoch in der Politik und den Medien nicht mehr verstanden zu werden. Hoffentlich aber noch im Volk.

    Es ist für einen aufrichtigen (Nicht-) Politiker – genauso wie für uns alle - nicht mehr nachvollziehbar, dass  man in einem Land, wie Deutschland, dermaßen maßlos an den Pranger gestellt wird, nur weil man (s)eine eigene Meinung sagt.

    Getreu nach dem Motto: „Getretene Hunde bellen“, kann man aus der „Kritik“ der Anderen nur erahnen, wie gut er - als Analytiker -  die Wahrheit getroffen haben muss.

    Denen war er unbequem geworden; und unsere „Helden-Presse“  lässt sich gerne auch noch vor diesen Karren spannen.

    Diese Presse – durch in meinen Augen rücksichtslosesten „Auflagen-Journalismus“ nicht ganz unschuldig an Deutschlands gegenwärtiger Situation – versucht, gänzlich lächerlich, Horst Köhlers Rücktritt als „Beleidigtes Leberwurst-Stück“ hinzustellen. (Zitat: „Das war kein Rücktritt. Da hat einer beleidigt die Brocken hingeschmissen.. „ Bild-Zeitung). Wieder nur: Ausschliesslich rücksichtsloser „Auflagen Journalismus“.

    Traurig, dass - im Land der Dichter und Denker -, ein Denker den Löffel schmeißen musste, wollte er sich selber treu bleiben.

    Und traurig auch , dass wieder ein Rückgrat – nur um nicht gebrochen zu werden – aufgegeben hat.

    „Der Klügere gibt nach“ hat man mir früher immer gesagt.

    Ich erkenne nun daraus, dass - in der Konsequenz -  die Dummen die Welt regieren.

    Und das Volk schweigt.  - Armes Deutschland.

     

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