Angenehm anders als Andere  
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    PostHeaderIcon Microsoft, Office 2013 Lizenzbedingungen und neue Freiheiten



    Wir alle fühlen es: Uns wird immer mehr Freiheit genommen.
    Den Verlust von Freiheit bemerken wir ja meist erst dann, wenn versucht wird, sie wieder einmal zu beschränken, wie ich jüngst beim Lesen der Lizenzbedingungen von Microsoft Office 2013 im ersten Moment festzustellen glaubte.

    In jenen wird die Software nach Installation an genau diesen einen PC rechtlich gebunden und über die Freischaltungsmechanismen eine Installation auf einem anderen PC verhindert.

    Dies bedeutet z.B., dass ein Übertragen des Office 2013 auf ein alternatives Gerät nicht mehr möglich ist; Ersetze ich den Laptop oder PC durch ein neues Modell, MUSS auch Office neu gekauft werden. Auch im Falle eines Defektes! Technisch gibt es dafür keinen zwingenden Grund.

    Wir kaufen also keine Office-Nutzungs-Lizenz für eine einzige Nutzung auf einem beliebigen PC mehr– wie wir es bislang gewohnt waren -, sondern praktisch eine „Office Installations-Lizenz“ für einen einzigen PC.

    Interessant ist hier: Wir empfinden das im ersten Moment als Freiheitsverlust.
    Ist es das aber wirklich?

    Wikipedia definiert Freiheit wie folgt:
    „Freiheit wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können.“

    Haben wir einen Zwang, Office 2013 einzusetzen?
    Haben wir keine anderen Möglichkeiten?

    Beide Fragen kann man eindeutig mit „Nein“ beantworten. Man kann Office 2013 durchaus durch Open Office, Libre Office o.ä.  ersetzen. Reine Kosten- und/oder Komfort-Frage.

    Klar, Microsoft als Hersteller der Software hat die Freiheit im Umgang damit eingeschränkt, aber nicht unsere Freiheit der Wahl aus Alternativen generell.

    Die Motivation die dahintersteht ist auch klar: Vom einmaligen Software-Verkauf kann Software-Entwicklung und Pflege seitens der Hersteller auf Dauer nicht finanziert werden. Deswegen möchte Microsoft hin zu Software-Miet-Modellen: Office 365 genannt.

    Und sind wir mal ehrlich; Mit jedem neuen PC haben wir eigentlich bisher auch ein neues Office gekauft. Also hatten wir auch bislang laufende Kosten und nicht einmalige Käufe.

    Die Alternative: Software Entwicklung durch die „Community“, also „Open Source“. Hier steht kein wirtschaftlicher Zwang, aber auch keine wirtschaftliche Sicherheit eines Herstellers dahinter. Dafür kann die Software frei eingesetzt werden. Siehe Open Office, Libre Office, etc.

    Wir haben also eine neue Wahl: Software quasi im „Abo“ zu kaufen oder Software als „Buch“ zu kaufen. „Microsoft“ oder „Open Source“.

    Wir sehen unsere Aufgabe als „Dienstleister“ darin, mit Ihnen zusammen das für sie optimale Modell zu wählen, d.h. die Freiheit, die wir haben auch tatsächlich zu nutzen.

    Nichts ist freier als die Freiheit des Wissens. Lassen Sie es uns nutzen!Es grüßt Sie herzlichst

    Ihr

    Martin Weiss & das Team

     

     

     

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